Großer Bahnhof am 12.11.2025 auf dem Heimathof, Hans Feuß, Botschafter der NRW Stiftung war gekommen, um die Förderzusage der NRW Stiftung für die neue Wagenremise zu überreichen. Aus diesem Anlass hatten wir zu einer kleinen Feierstunde eingeladen.
Unser Vorsitzende Helmut Depping konnte neben Hans Feuß auch Jörg Amelung (stv. BM Leopoldshöhe) Architektin Annette Schulze, die das Projekt ehrenamtlich betreut , Brigitte Scheuer vom LHB, Andreas Brinkmann, Mitglied des Rates, Julian Schulze, Projektleiter, Ralf Brokmeier, Projektkoordinator und natürlich unsere Dienstagsgruppe begrüßen
Lange hat es gedauert bis das „Behörden-Mikado“ beendet und die Baugenehmigung durch das Bauamt des Kreises Lippe erteilt wurde. Wobei das Bauamt des Kreises Lippe von Anfang an seine Zustimmung signalisiert hatte.
In seiner Begrüßung streifte Helmut Depping noch einmal das quälende Auf und Ab im Genehmigungsverfahren und die Stationen, an denen das Projekt immer wieder zu kippen drohte. Mal war es die 100 m² große Betonfläche, die nicht nur als „Öffentliches Grün“ falsch eingezeichnet, sondern auch amtsseitig beharrlich auch als dieses argumentiert wurde. Ein anderes Mal war es „Bauen mitten im Wald“ oder auch der Urlaub eines Entscheiders zur Unzeit. Wir haben viel gelernt! Immer wieder unterstützten Annette Schulze, Brigitte Scheuer und Andreas Brinkmann unseren Verein um das Projekt auf Kurs zu halten. Das war am Mittwoch Geschichte und es gab die ersten Anekdoten dazu.
Viel unbürokratischer und äußerst angenehm im Umgang war es mit der NRW Stiftung. Rechtzeitig hatten wir die ehrenamtlichen Stiftungsvorstände Marianne Thomann-Stahl und Hans Feuß kontaktiert und unser Projekt vorgestellt. Der zeitnahen Prüfung der Förderwürdigkeit des Projektes folgte dann ebenso zeitnah der Besuch des hauptamtlichen Entscheiders Vorort. Er zeigte sich angetan von den Aktivitäten des Vereins und dem Projekt, so dass er schon bei seinem Besuch die mündliche Zusage gab, das Projekt zu fördern. Ganze 3 Wochen brauchte die NRW Stiftung um die Förderzusage zu dokumentieren.
Hans Feuß hob das große Engagement unseres Vereins hervor, die Remise sei ein weiteres großes Projekt, das der Heimatverein nach den in der Vergangenheit geleisteten Bauprojekten in Angriff nehme. Aber neben diesen Bauprojekten biete der Verein ein Fülle an Aktivitäten. Schmunzelnd und augenzwinkernd merkte er beim Anblick von Julian Schulze (der die statische und technische Bauleitung übernommen hat) an „neben euch Alten, habt ihr ja auch Junge mit Kappe“. Er verband seine guten Wüsche damit, dass die Fertigstellung der Remise zum Feier des 50-jährigen Vereinsjubiläums am 30. August, trotz der langen Genehmigungsphase doch noch gelingen sollte und das der Verein zum Vereinsjubiläum die Marke von 500 Mitglieder deutlich überschreiten sollte.
Julian Schulze hatte eine 3D-Animation erstellt um die Wagenremise visuell vorzustellen und den Anwesenden einen besseren Einblick in die Details zu geben.
Klare Worte fand Brigitte Scheuer vom Lippischen Heimatbund, sie hob das große Engagement unseres Heimatvereins hervor und betonte, dass die Gemeinde Leopoldshöhe Stolz sein könne, einen solch aktiven Verein zu haben. Die Leopoldshöher Heimatfreunde seien einer der herausragendsten Vereine im Lippischen Heimatbund, was hier geleistet werde, sei vorzeigenswert und eine Werbung für die Gemeinde. Direkt an den 1. stv. Bürgermeister Jörg Amelung gerichtet, zeigte sie sich erstaunt und entrüstet, wie wenig Initiative und Unterstützung seitens der Gemeinde entwickelt werde, um den Verein zu unterstützen. Sie gab ihm mit auf den Weg, dass die Gemeinde das ehrenamtliche Engagement des Heimatvereins viel intensiver unterstützt müsse.
Nach der Feier im Backhaus gilt es nun Hand anzulegen, nach der langen Genehmigungsphase ist das Zeitfenster bis zum Jubiläum ob der hohen, zu erbringenden Eigenleistung zu einer echten Herausforderung geworden.
Also packen wir’s an! Unterstützende und helfende Hände sind immer willkommen – sprechen Sie uns einfach an.



