Der Torbogen – das Portal zum Heimathof
Ein neues Zuhause für ein Stück Geschichte
Mehr als 200 Jahre nachdem der Torbogen auf dem Schapeler Hof in der Senne errichtet wurde, begann für ihn ein neues Kapitel. Siehe dazu auch die Historie unter unserem Button "Geschichte".
Einige Mitglieder der Dienstagsgruppe des Heimatvereins um Rudi Strunk, Kurt Abel und Helmut Eikermann holten den historischen Torbogen vor Jahren aus dem Sauerland nach Leopoldshöhe. Was andernorts vielleicht nur noch als altes Fachwerk wahrgenommen worden wäre, erkannten sie als wertvolles Zeugnis unserer regionalen Geschichte.
Mit viel Sachverstand, handwerklichem Können und vor allem mit unzähligen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden wurde der Torbogen gemeinsam mit der Dienstagsgruppe restauriert. Kreative Unterstützung erhielt das Projekt dabei von Adolf Meier zu Döldissen.
So wurde bewahrt, was sonst unwiederbringlich verloren gegangen wäre.
Heute steht der restaurierte Torbogen nicht mehr auf einem Bauernhof in der Senne, sondern am Eingang des Heimathofes Leopoldshöhe. Als eindrucksvolles Eingangsportal empfängt er die Besucherinnen und Besucher und führt sie sinnbildlich hinein in einen Ort, an dem Geschichte bewahrt und lebendig gehalten wird.
Dabei erzählt der Torbogen heute zwei Geschichten:
Er erinnert an Johann Hermann Adolph Schapeler und Anna Ilsabein Catharina Kopp, an ihren Hof in der Senne und an das Haus, das sie 1807 errichten ließen.
Und er erzählt von den Menschen unserer Zeit, die sich dafür eingesetzt haben, dieses Zeugnis der Vergangenheit zu erhalten.
Damit ist der Torbogen selbst zu einem Teil der Geschichte des Heimathofes geworden.
Was einst den Eingang zu einem Haus in der Senne schmückte, öffnet heute den Weg zu einem Ort der Heimat, Begegnung und Erinnerung.
So verbindet der Torbogen Vergangenheit und Gegenwart – und steht zugleich für das, was den Heimathof ausmacht: Geschichte bewahren, gemeinsam anpacken und Heimat für die Zukunft gestalten.