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Backgruppe

Backgruppe

Backen wie früher – unsere ehemalige Backgruppe

Tradition, Handwerk und der Duft von frisch gebackenem Brot

Bis zum Jahr 2023 war unsere Backgruppe regelmäßig im Backhaus unseres Heimathofes aktiv. Dort wurde nicht nur Brot und Kuchen gebacken. Es wurden Rezepte ausprobiert, Zutaten getestet und Erfahrungen ausgetauscht. Und natürlich kam es beim Backen auf die vielen kleinen Feinheiten an – denn gutes Backen ist eine Kunst, die Erfahrung, Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert.

Leider musste die Backgruppe ihre Aktivitäten einstellen. Trotzdem bleiben viele schöne Erinnerungen an gemeinsame Backtage und besondere Veranstaltungen, bei denen unser historisches Backhaus zum Leben erwachte.

Unser historischer Holzbackofen

Eine ganz besondere Rolle spielte dabei unser restaurierter historischer Holzbackofen.

Allein das Anheizen und richtige Heizen will gelernt sein. Der Ofen verzeiht nicht jede Ungenauigkeit und verlangt Erfahrung und ein gutes Gespür für die richtige Temperatur. Historische, direkt mit Holz befeuerte Backöfen gelten nicht ohne Grund als besonders anspruchsvoll.

Gebacken wurde auf traditionelle Weise direkt auf dem Stein. Die Backkammer unseres Ofens ist vollständig mit Stein ausgekleidet und wird durch ein Holzfeuer erhitzt.

Dazu werden dünne, naturbelassene Holzscheite direkt in der Backkammer entzündet. Wenn das Feuer seine Arbeit getan hat und nur noch die glimmende Glut übrig ist, wird diese aus dem Ofen gekehrt. Dann ist der Ofen bereit für das Brot.

Das Backen im Holzofen ist eine ganz besondere Erfahrung – und das Ergebnis kann sich sehen und vor allem schmecken lassen.

Brotbacken – auch für die jüngsten Bäcker

Zu den schönen Angeboten unserer Backgruppe gehörten in der Vergangenheit auch Brotback-Workshops für Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren.

Dabei konnten die Kinder selbst erleben, wie aus einfachen Zutaten ein richtiges Brot entsteht. Natürlich weiß jedes Kind, dass Brot vor allem aus Mehl und Wasser besteht. Aber was braucht es noch? Wie wird aus den Zutaten ein Teig? Wie muss ein Brot geformt werden? Und wie bekommt man es schließlich im historischen Holzbackofen gebacken?

Bei den Workshops durften die Kinder selbst Hand anlegen. Sie lernten, Zutaten abzuwiegen, Teig zu bearbeiten und die Teiglinge zu wirken und zu formen. Anschließend wurde gemeinsam der historische Holzbackofen vorbereitet und die fertigen Brote eingeschoben.

Dabei wurde nicht nur viel gelernt – es wurde auch geknetet, ausprobiert, gelacht und natürlich am Ende probiert.

Die Begeisterung der Kinder zeigte immer wieder, wie spannend es sein kann, selbst zu erleben, was hinter einem alltäglichen Lebensmittel wie Brot steckt.

Ein Erlebnis für alle Sinne

Selbst Brot zu backen ist etwas ganz Besonderes. Es beginnt beim Vorbereiten des Teigs und setzt sich beim Formen und Warten auf das Backen fort.

Und dann ist da dieser Duft: Wenn frisch gebackenes Brot aus dem Holzofen kommt und sich der Geruch im Backhaus ausbreitet, werden Erinnerungen an frühere Zeiten lebendig.

Am Ende kommt natürlich der schönste Teil: das gemeinsame Verkosten.

Denn wer sein Brot selbst gemacht hat, weiß, wie viel Arbeit darin steckt – und genießt den ersten Bissen vielleicht noch ein bisschen mehr. Der Stolz darüber, mit den eigenen Händen etwas so Köstliches geschaffen zu haben, gehört einfach dazu.

Ein Stück Backtradition bleibt

Auch wenn unsere Backgruppe heute nicht mehr aktiv ist, bleibt das Backhaus mit seinem historischen Holzbackofen ein wichtiger Teil unseres Heimathofes.

Die Arbeit der ehemaligen Backgruppe hat gezeigt, wie lebendig traditionelles Handwerk sein kann – und wie schön es ist, Wissen und Erfahrungen miteinander zu teilen.

Vielleicht erinnert sich mancher noch an den Duft von frisch gebackenem Brot, an gemeinsame Backtage oder an die kleinen und großen Bäckerinnen und Bäcker, die mit viel Eifer ihre ersten eigenen Brote gebacken haben.

Ein Stück Backtradition, das in vielen schönen Erinnerungen weiterlebt.