Die Frühlingssonne lockt die Kinder auf den Heimathof

Die Frühlingssonne lockt die Kinder auf den Heimathof
27. Februar 2020

Mit seinem neuen Projekt „Familien-Gemüsegarten“ will der Heimatverein die Familien mit Kindern in KITA- bzw. Grundschulalter ansprechen, die Zuhause entweder keinen oder einen kleinen Garten haben. Auf eine Fläche von ca. 350 m² ist die Dienstagsgruppe des Heimatvereins damit beschäftigt einen Familien-Gemüsegarten anzulegen. Im Herbst ist bereits viel Vorarbeit geleistet worden um eine Rasenfläche auf dem Heimathof für einen Gemüsegarten zu kultivieren. Viel Unterstützung hatten die Männer der Dienstagsgruppe durch Erich Kerker, der die gesamte Fläche zunächst mehrfach intensiv gefräst hat um das Kraut zu zerkleinern, danach hat Helmut Eikermann mit seinem Traktor und Pflug richtig Grund in die Gartenfläche gebracht. Der Bauhof hat ebenfalls bei dem Antransport von Gehwegplatten und -steinen aktiv unterstützt. Dennoch blieben noch viele Arbeiten für die „älteren Herren“, ein Zaun musste gezogen werden, die Eingangstore haben die Tischler angefertigt und gesetzt. Damit ist das Projekt schon auf einem guten Weg, eigentlich sollte die beackerte Fläche im Winter richtig durchfrieren – aber der Winter blieb aus! Nach den intensiven Regenfällen warten nun alle darauf, dass die Frühlingssonne kommt, der Boden abtrocknet und man weiterarbeiten kann. Die gesamte Gartenfläche soll in kleine Einheiten parzelliert werden, dabei soll es Gemeinschaftsflächen mit heimischen Beerensträuchern als auch mit heimischen Kräutern und Blumen geben. Für die Kinder werden dann Parzellen angelegt, die sie selbst „bewirtschaften“. Ein Beet für Kinder eine Bereicherung und man kann als Eltern einen sinnvollen Beitrag für die Entwicklung leisten. Auch kleine Kinder können beim Gärtnern schon etwas lernen und auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Der Nachwuchs erkennt beim bestellen und pflegen des Kinderbeetes mit Sparten und Hacke die natürlichen Zusammenhänge der Natur und Grundlagen der gesunden Ernährung. Zudem werden spielerisch Verantwortung und Geduld vermittelt, denn eine Pflanze wächst nicht von heute auf morgen. Durch die regelmäßige Pflege können Kinder hautnah erleben wie Pflanzen entstehen, wachsen und sogar leckere Naschereien selber herangezüchtet werden können. Die Kinder werden voller Stolz die ersten Früchte kosten und alles probieren. Was man selbst gepflanzt und beim Wachsen beobachten konnte, wird in jedem Falle auch probiert und so führt man auch einen Gemüsemuffel an die leckeren Snacks aus dem eigenem Naschgarten. So kann man den Kindern schon früh den Kreislauf der Natur näherbringen und sogar das Selbstbewusstsein stärken. Beim Gärtnern gibt es also vieles auszuprobieren und zu lernen. So sieht man dort Feuerwanzen auf den Pflanzen und natürlich findet man beim Umgraben auch ein paar Regenwürmer. Während sich Mama und Papa über Schnecken ärgern, finden Kinder Schnecken vielleicht sehr interessant und auch ein Loch im Salatblatt ist kein Problem. Bestimmt haben die Kinder jetzt Interesse gefunden und die Eltern müssen sich noch einen Ruck geben – der Heimatverein lässt Sie nicht allein, Rudi Stunk, der Ehrenvorsitzende des Vereins, hat die Patenschaft übernommen und hat stets einen guten Rat. Also – runter vom Sofa und mit den Kindern in den Garten auf dem Heimathof! Schauen Sie einfach an einem Dienstagvormittag auf dem Heimathof vorbei und sprechen Sie Rudi Strunk oder Helmut Depping an.

 

Gern können Sie sich auch telefonisch oder per E-Mail informieren:

  • Helmut Depping, Telefon 0151 288 949 28, Helmut.Depping@Unitybox.de
  • Klaus Sunkovsky, Telefon 05208 991402, K.Sunkovsky@leopoldshoehe.de

Fotos: Privat

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